Samsung Galaxy S9- The Camera. Reimagined.

Gestern startete der Mobile World Congress in Barcelona. Samsung nutzte die Veranstaltung zur Präsentation seiner zwei neuen Flaggschiff-Modelle: dem Samsung Galaxy S9 und S9+. Nachdem sich der koreanische Mobiltelefon-Hersteller beim Vorgänger-Modell (Samsung Galaxy S8 und S8+) unter dem Werbemotto „Unbox your Phone“ auf das neue Display-Design konzentriert hatte, liegt der Fokus beim aktuellen Modell unverkennbar auf der Kamera. Hinweis darauf bietet der erste TV-Spot zu den neuen Smartphones, der unter dem Titel „The Camera. Reimagined.“ (Deutsch: „Die Kamera. Weiter gedacht.“) erschien.

Was ist neu beim Samsung Galaxy S9?

Dass das Unternehmen dieses Mal nicht auf eine gravierende äußerliche Änderung setzen kann, scheint offensichtlich. Denn im Bezug auf das Design ähnelt das S9 mit dem „Infinity Display“ ganz klar seinem Vorgänger. Der werbliche Fokus liegt demnach diesmal auf den Foto- und Videoqualitäten des Geräts. Der Hersteller verspricht selbst bei nächtlichen Lichtverhältnissen detailreiche Bilder, vor allem beim Samsung Galaxy S9+.

Allerdings wurde auch nicht an zusätzlichen Spielereien gespart: Aus einem Selfie oder einer Videoaufnahme erstellt das Smartphone ein animiertes AR-Emoji, wobei die individuellen Gesichtszüge in ein 3D-Modell umgewandelt werden. Dieses kann dann zum Beispiel verschiedene Gesichtsausdrücke widerspiegeln. Eine weitere interessante technische Neuerung rund um die Kamera der S9-Reihe findet sich in der „Super-Slow-Motion-Video-Funktion“. Diese soll schnelle Bewegungen erkennen und Sequenzen eines Videos daraufhin in besonders verlangsamter Zeitlupe aufnehmen.

 

 

wasser auf smartphoneDes Weiteren nutzen die im März erscheinenden S9-Geräte maschinelles Lernen, sodass Echtzeit-Informationen über Objekte und Umgebung auf Fotos direkt eingeblendet werden können oder fremdsprachige Texte sofort automatisch übersetzt werden. Bixby, Samsungs digitaler Assistent dafür, existiert allerdings bislang nur in Koreanisch und Englisch. Im weiteren Verlauf diesen Jahres soll es laut Samsung jedoch weitere Neuigkeiten zu diesem Aspekt geben. Außerdem ist die Neuner-Reihe, genau wie die Vorgängergeneration, wasserdicht.

 

Was kostet der Spaß?

Das Samsung Galaxy S9 mit 64GB gibt’s für 849€, das S9+ für 949€. Bei der Vorbestellung bietet Samsung aktuell die Möglichkeit auf eine bis zu 450€ hohe Prämie für ein altes Smartphone. Außerdem findet sich im Online-Shop des Herstellers selbst eine exklusive Plusvariante für das S9+ hinsichtlich der Speicherkapazität. Für einen Preis von 1.049€ gibt es das Modell mit 256GB Speicher.

Für alle, die wissen wollen, was die neuen Smartphone-Flaggschiffe sonst noch so draufhaben: Hier noch das offizielle Produktvideo.

 

 

Transport der Zukunft: Selbstfahrende Autos und ihr Potenzial

Gemütlich im Auto von A nach B fahren – ganz ohne sich auf den Verkehr konzentrieren zu müssen. Lange waren selbstfahrende Autos nur in Science Fiction Filmen Realität, doch diese Zukunftsvision rückt immer weiter ins Mögliche. In Düsseldorf werden ab Juni sechs selbstfahrende Autos für ein Testprojekt eingesetzt.

Testprojekt in Düsseldorf läuft unter realen Bedingungen

Auch vor dem Autofahren macht die Digitalisierung keinen Halt. Als einer der wichtigsten Techniktrends 2018 ist das autonome Fahren in aller Munde. Ob selbstfahrende Autos schon bald zum Alltag auf unseren Straßen gehören, wird sich jedoch erst zeigen müssen.

Das Projekt „KoMoD“ (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf) läuft bereits seit Mitte 2017, da die Testfahrten viele Voraussetzungen erfordern, wie etwa das Anbringen von Sensoren an Verkehrsanlagen. Erst ab diesem Sommer werden in Düsseldorf und Umgebung Testfahrten mit autonomen Fahrzeugen unter realen Bedingungen durchgeführt.

 

Die 5 Level des automatisierten Fahrens

Beim automatisierten Fahren wird zwischen fünf Stufen unterschieden. Die meisten Autos erfüllen heutzutage bereits die Voraussetzungen für Stufe 1. Doch bei den Testautos, die ab Juni in Düsseldorf unterwegs sein werden, handelt es sich um selbstfahrende Autos der Stufe 3.

1. assistiertes Fahren: Assistenzssysteme sind vorhanden; der Fahrer muss das Lenkrad immer in der Hand halten

2. teilautomatisiertes Fahren: Längs- und Querführung können vom Auto übernommen werden; der Fahrer muss das System durchgehend überwachen

3. hochautomatisiertes Fahren: Das Fahrzeug kann die komplette Steuerung übernehmen, allerdings nur auf Autobahnen; der Fahrer muss notfalls eingreifen können

4. vollautomatisiertes Fahren: Das Fahrzeug übernimmt die komplette Steuerung und ist mit dem Straßenverkehr vernetzt; der Fahrer kann sich auf andere Dinge konzentrieren

5. komplett fahrerlos: Das Fahrzeug ist nicht mal mehr mit einem Lenkrad ausgestattet; kein Fahrer erforderlich

 

Auch selbstfahrende Autos sind nicht unfallfrei

selbstfahrendes auto

Bisherige Tests haben immer wieder gezeigt, dass selbstfahrende Autos, die eigentlich ein unfallfreies Fahren ermöglichen sollen, ironischerweise in mehr Unfälle verwickelt sind, als normale Fahrzeuge.

Studien und Gutachter bestätigen jedoch, dass diese Unfälle nicht durch technisches Versagen der autonomen Fahrzeuge verursacht werden, sondern durch die Unfallgegner.

Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen

Dass selbstfahrende Autos der Stufe 3 wie bereits öfters prognostiziert noch dieses Jahr auf den deutschen Markt kommen werden, ist nicht der Fall. Denn vor allem die hohen Kosten, mit denen Testfahrten und Verbesserungen der Autos verbunden sind, sorgen für eine relativ langsame Entwicklung der Fahrzeuge und dementsprechende Hindernisse bei der Zulassung dieser Autos. Doch das Testprojekt „KoMoD“ beweist, dass sich auf unseren Straßen etwas Großes tut.

Ich sehe, wo du joggst: Fitness-Tracker und ihr mangelnder Datenschutz

Für viele sind sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Fitness-Tracker, die während der sportlichen Betätigung Gesundheitsdaten des Trägers aufzeichnen. So kann man nicht nur sehen wie viele Kilometer man bei der Joggingrunde zurückgelegt hat, sondern zugleich den Kalorienverbrauch messen. Auch unabhängig vom Sport werden sogenannte Wearables immer beliebter und erweisen sich als Lifestyle-Accessoire. Dass es dabei erhebliche Probleme beim Datenschutz gibt, ist nichts Neues.

Mehr als nur ein Sportzubehör

Wie sieht mein Schlafrhythmus im Detail aus? Wie viele Schritte bin ich heute gelaufen? Mithilfe von Fitnessarmbändern kann man diese Fragen heutzutage einfach beantworten und sich die Ergebnisse direkt auf dem Smartphone anzeigen lassen. So kann jeder seinen Körper bis zu einem bestimmten Grad überwachen und dem währenden Trend der Selbstoptimierung nachgehen. Darüber hinaus messen moderne Fitness-Tracker bereits Werte wie:

  • zurückgelegte Strecken (via GPS)
  • Herzfrequenz
  • Schweißdrüsenaktivität
  • Hauttemperatur

Waren solche Wearables anfangs eher klobig und nur als Fitnessuhr bekannt, so liegen aktuelle Modelle verschiedener Marktführer voll im Trend. Es ist zu erwarten, dass sich Fitness Tracker zukünftig aufgrund zunehmender Platzeffizienz immer unauffälliger in unseren Alltag integrieren. Daher wird die Zahl der Benutzer weiterhin steigen.

 

Was mit den gesammelten Daten geschieht, ist oft unklar

Die Übertragung der gesammelten Daten erfolgt per meist per Bluetooth, Near Field Communication (NFC) oder WLAN direkt an die zugehörige Fitness-App. Doch die Kontrolle über die gesammelten Daten liegt nicht nur beim Benutzer: besteht eine Internetverbindung, so werden die Gesundheitsdaten oftmals an den Anbieter gesendet. Ein Test der Verbraucherzentrale zeigte, dass keiner der geprüften Fitness Tracker mit Internetverbindung die alleinige Offline-Verwendung im Gerät ermöglichte.

Oftmals begründen die Entwickler, dass die Daten für die Gewährleistung einer reibungslosen Funktionalität der Fitnessarmbänder und der dazugehörigen Apps notwendig sind. Und doch sammelten drei Viertel der in Frage kommenden Anbieter auch Daten, die dafür nicht von Relevanz sind.

 

Warum sind diese Daten so wichtig?

Wen interessiert es, wann ich wo lang gejoggt bin? Auch wenn der Wert der Daten für den einzelnen Verbraucher nicht ganz eindeutig sein mag, machen sich viele Nutzer von Fitnessarmbändern zumindest Gedanken, was den Datenschutz angeht. So gaben 79% der Befragten in einer Studie zum Thema Wearables an, dass es sie stört, nicht zu wissen, was mit ihren gesammelten Daten passiert. Für viele scheint jedoch der persönliche Nutzen von höherer Bedeutung zu sein, als der Schutz der eigenen Gesundheitsdaten.

 

US-Militärbasen: Dank Fitness-Tracker plötzlich gar nicht mehr so geheim

Ein anderes Argument für die Nutzung von Fitness-Armbändern ist häufig die Anonymisierung der Daten. Dass auch anonyme Daten auf bestimmte Personengruppen zurückführen können, zeigt ein aktueller Fall: im November 2017 veröffentlichte der Hersteller des Fitnessarmband-Anbieters Fitbit eine Heatmap, auf der zwischen 2015 und 2017 gesammelte Daten internationale Laufstrecken visuell darstellen.

Ende Januar wurde dann bekannt, dass Standorte geheimer US-Militärbasen in Konfliktgebieten auf der Karte öffentlich einsehbar sind. Denn vor allem in Afghanistan und Syrien sind es meist ausländische Soldaten, die Fitbits verwenden. Ironischerweise teilte das Pentagon im Jahr 2013 2.500 dieser Fitness-Armbänder im Rahmen eines Pilotprojekts an Soldaten aus, offenbar ohne ausführlich über Datenschutz zu informieren.

 

Datenschutz steht für viele an zweiter Stelle

Zukünftig gewinnt die Frage der Datensicherheit im Bezug auf Wearables noch mehr an Relevanz, da sie immer genauere und sensiblere Gesundheitsdaten sammeln. Bereits heute können Fitness-Tracker nicht nur die physische Gesundheit des Trägers messen, sondern mitunter auch auf das persönliche Stresslevel schließen. Ob dies von der Nutzung der Fitness-Wearables abhält, ist allerdings fraglich.

Super Bowl 2018: Die besten Werbespots der Tech-Branche

Das Finalspiel der nordamerikanischen Football-Liga NFL gilt als das größte Einzelsportereignis der Welt. Allerdings erweisen sich die Millionen von Zuschauern nicht nur im Sinne einer Unterstützung für die Sportler als unverzichtbar. Vor allem große Unternehmen und Marken nutzen die Werbepausen, um ihre Kunden mit besonders aufwendigen oder auffälligen Werbespots zu locken.

Bereits 1984 zeigte Apple wie’s geht: Während des Super Bowl XVIII bewarb der Computerhersteller auf diese Weise den zu dieser Zeit erstmals produzierten Macintosh. Der mehrfach ausgezeichnete Spot gilt als Meilenstein der Werbebranche.

 

 

Das Beispiel von Apple zeigt, wie entscheidend große Ereignisse für werbende Unternehmen sein können. Wir haben für euch einmal unsere Top 5 Werbespots aus der Technologie-Branche zusammengestellt, die während des diesehrigen Super-Bowl-Events zu sehen waren.

 

1. Amazon

Unser eindeutiger Favorit: Amazon mit einem neuen Werbespot für seine Echo-Lautsprecher. Neben der mehrfachen Starbesetzung (Firmenchef Jeff Benzos, Anthony Hopkins, Gordon Ramsay, Regel Wilson und Cardi B) erweist sich der Spot vor allem auch aus technischer Sicht als interessant: Damit trotz mehrfacher Nennung Alexa beim Zuschauer nicht aktiviert wird, wurden Tonfrequenzen gezielt verändert. So erkennt das System, dass es sich nicht um einen echten Sprachbefehl handelt.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ksnvi6c9sAk

 

2. Netflix

Auch der Super Bowl Werbespot von Netflix dürfte online für große Aufregung gesorgt haben. Überraschenderweise zeigte der Streaming-Anbieter den Trailer zum Film „The Cloverfield Paradox“ und veröffentlichte den Nachfolger der beiden von J.J. Adams produzierten Kinofilme („Cloverfield“ und „10 Cloverfield Lane“) direkt im Anschluss an das Spiel auf seiner Plattform.

 

 

3. Monster

Wusstet ihr eigentlich, dass ein 30-sekündiger Spot während des Super Bowl Events fünf Millionen US-Dollar kostet? Auch der Kopfhörerhersteller Monster gönnte sich einen Super-Bowl-Spot, der wie wir finden eine coole Story erzählt, aber mit einer Länge von zweieinhalb Minuten ziemlich kostspielig ist.

 

 

4. Groupon 

Auch der Gutscheinanbieter Groupon hat sich anlässlich des „Big Games“ etwas Witziges überlegt, um den Nutzer darauf hinzuweisen, dass mit Groupon nicht zuletzt auch Ladengeschäfte vor Ort unterstützt werden können.

 

 

5. T-Mobile

Last but not least: T-Mobile. Der Mobilfunkanbieter setzt diesmal auf putzige Babys.

 

https://youtu.be/C-rumHvmqCA