Facebook Ads: Das können die verschiedenen Formate

Wer Facebook privat nutzt, der kennt sie: die bunte Welt der Facebook Werbung. Werbeanzeigen lassen sich auf dem Smartphone nach links und rechts wischen, verlinken direkt auf die Website des beworbenen Produkts – und passen thematisch wie die Faust aufs Auge zu den eigenen Interessen. Warum Facebook Ads eine wahre Goldgrube sind und welche Formate es gibt, erklären wir heute im SCHWIND’ Blog.

 

Warum sich Facebook Werbung lohnt

Mit durchschnittlich 13 Millionen Nutzern täglich ist Facebook die am meisten besuchte Social Media Plattform in Deutschland. Dadurch entsteht eine enorme Reichweite, wie sie bei einer klassischen Printwerbung nur schwer zu erreichen wäre. Doch das ist nicht der größte Vorteil von Facebook Ads. Das Stichwort lautet: Zielgruppendefinition. Der integrierte Werbeanzeigenmanager von Facebook, über den alle Kampagnen geplant und geschaltet werden, bietet einem viele Möglichkeiten, die Zielgruppe konkret anzusprechen.

Die Zielgruppendefinition basiert auf den „Gefällt mir“-Angaben sowie weiteren angegeben Informationen der Facebook User. Seit dem Cambridge Analytica Skandal verzichtet Facebook auf die Verwendung externer personenbezogener Daten und basiert Facebook Ads nur auf freiwillig gemachten Angaben der Nutzer. Durch diese Angaben berechnet ein Algorithmus dann, welche User die Kriterien der Zielgruppe erfüllen.

Die 7 Facebook Ad Formate und ihre Funktionen

Gab es anfangs nur ein Standardformat für Werbeanzeigen auf Facebook, so gibt es inzwischen eine große Auswahl. Die Möglichkeiten, die Facebook Unternehmen bei der Planung von Werbekampagnen bietet, lassen der Kreativität freien Lauf. Wir haben hier eine Übersicht der verschiedenen Formate zusammengestellt:

Standard Ad1. Standard Ad

Das wohl am meisten verbreitete Werbeformat auf Facebook benötigt „nur“ ein aussagekräftiges Bild sowie eine knackige Botschaft. Durch einen Klick auf das gewählte Foto wird der User dann auf die gewünschte Landing Page geleitet. Dieses Ad-Format eignet sich vor allem, wenn man mit wenig Aufwand Werbung auf Facebook schalten möchte.

 

2. Collection Ad

Vor allem für die Bewerbung von Produkten eignen sich Collection Ads. Unterhalb eines Videos oder Bildes ermöglicht das Collection Format die zusätzliche Verlinkung einzelner Produkte. Besonders für Bekleidungsunternehmen bieten sich Collection Ads an, da man unter einem Outfitvideo oder -bild alle dargestellten Produkte direkt anklicken kann.

 

3. Video Ad

Mit einer Länge von maximal 15 Sekunden sind Video Ads das perfekte Werbeformat, um sich von der Masse an Facebook Posts im Newsfeed abzuheben. Denn vor allem mobil schauen User sich erfahrungsgemäß keine längeren Videos an. Klares und aussagekräftiges Storytelling ist hier gefragt. Dabei sollte Appetit auf „mehr“ gemacht werden. Dieses Format ist besonders geeignet für crossmediale Kampagnen.

 

4. Slideshow Ad

Wenn Video Ads zu aufwendig und kostspielig sind, man aber trotzdem nicht auf den Effekt von Bewegtbildern verzichten möchte, dann sind Slideshow Ads die optimale Lösung. So können mehrere Bilder wie in einer Diashow nacheinander eingeblendet werden und bieten dem Facebook Nutzer trotzdem eine abwechslungsreiche Werbung.

 

Carousel Ad5. Carousel Ad

Seit 2015 gibt es das Karussell-Format, welches die Einbindung von bis zu 10 Fotos oder Videos in einer Werbeanzeige ermöglicht. Sie bieten besonders viel Raum für kreative Darstellungen von Produkten und Dienstleistungen und laden den User durch die interaktive Bedienfläche zu Interaktionen ein. Vor allem für Storytelling eignet sich dieses Format. Jede der 10 Flächen kann mit einem eigenen Link versehen werden.

 

6. Canvas Ad

Speziell für Mobilgeräte entwickelt bieten Canvas Ads dem Nutzer eine einzigartige User Experience über das ganze Display. So kann der Nutzer mit der Werbung interagieren und sie „entdecken“. Dabei setzt sich die Werbeanzeige wahlweise aus Bildern, Videos, oder Karussells zusammen und bietet abwechslungsreiche Inhalte. Auch hier können verschiedene Links gesetzt werden.

 

7. Messenger Ad

Ergänzend zu den gängigen Formaten führte Facebook 2017 Werbeanzeigen auf der Startseite des Messengers ein. So können auch User erreicht werden, die nicht häufig auf der Facebook Website oder in der App unterwegs sind, sondern lediglich den Messaging-Dienst nutzen. Seit kurzem sind im Messenger auch Video Ads verfügbar.

 

 

Ohne Kampagnenplanung geht es nicht

Zusätzlich zu den Werbeformaten bietet Facebook im Werbeanzeigenmanager sämtliche Tools für die Planung von Kampagnen. Dort können neben der Zielgruppendefinition noch folgende Einstellungen vorgenommen werden:

  • Definition von Werbezielen
  • Budget und Abrechnung
  • Laufzeit der Kampagne
  • Erstellung der Anzeige
  • Optimierung der Anzeige

 

Welches Facebook Ad Format ist am besten?

Eine Pauschalantwort auf diese Frage gibt es nicht, da es immer auf die individuelle Werbekampagne und das Unternehmen ankommt. Je nach Ziel der Kampagne eignen sich manche Formate eher mehr als andere. Wichtig ist, dass Inhalt und Format der Kampagne miteinander harmonieren. Eine Video Ad macht nur Sinn, wenn sie interessante Videosequenzen beinhaltet, und eine Collection Ad ohne zu verlinkende Produkte wäre fehl am Platz. All dies sollte bei der Kampagnenplanung berücksichtigt werden.

Warum Unternehmen nicht auf Instagram Marketing verzichten dürfen

Ob in der Bahn, im Café oder mal eben zwischendurch: Wir schauen unglaublich oft auf unser Smartphone. Ganz vorne mit dabei ist Instagram. Vor allem unterwegs bietet die App einen optimalen Zeitvertreib, da sie auf visuellen Content setzt, statt auf lange Texte. Für Unternehmen eröffnet sich dadurch eine einzigartige Werbeplattform.

 

Marken haben viele „Follower“ auf Instagram

Instagram gehört zu den beliebtesten Apps weltweit, vor allem in Europa und Nordamerika. Inzwischen verzeichnet die Plattform 800 Millionen User, 500 Millionen davon nutzen Instagram täglich. Kein Wunder, denn ein Bild ist schnell geschossen, mit einem schönen Filter aufgehübscht und veröffentlicht. Ein paar Hashtags dazu, damit andere User das Bild finden können – und fertig.

Doch die meisten Leute nutzen Instagram gar nicht dafür, um selber Beiträge zu teilen: 72 % der Nutzer schauen sich lieber Fotos an, anstatt sie zu posten. Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken, wie beispielsweise Facebook, liegt der Fokus von Instagram jedoch nicht nur auf Beiträgen von Freunden und Familie. In einer aktuellen Studie gaben 53% der Befragten an, dass sie Marken auf Instagram folgen.

 

Hohe Reichweite für Kreativkampagnen

Durch das hohe Interesse von Instagram Usern an Marken ensteht ein enormes Potenzial für Unternehmen: Posts auf Instagram zu veröffentlichen oder Werbung auf der Plattform zu schalten ist günstiger als jede Printkampagne – und die Reichweite ist beinahe unbegrenzt. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass vor allem Kreativkampagnen auf Instagram viral gehen können.

Instagram Marketing SmartphoneDoch gleichzeitig ist der Erfolg von Werbekampagnen auf Instagram eine große Herausforderung. Das Stichwort lautet Visual Storytelling – wer nichts Interessantes auf kreative Art und Weise teilt, der wird auch nicht „gesehen“. Denn bei der Menge an Posts, die jeden Tag auf der Plattform veröffentlicht werden, gehen einzelne Beiträge sehr schnell in der breiten Masse unter. Teilweise werden Postings auch aufgrund spezieller Algorithmen nicht allen Followern angezeigt, sodass manche Fotos ungesehen bleiben. Instagram Marketing sollte also nicht unterschätzt werden.

 

Influencer Marketing verspricht Erfolg

Instagram Marketing InfluencerVielversprechend ist das sogenannte Influencer Marketing: ein Unternehmen stattet Influencer (Instagram User, die eine sehr hohe Reichweite haben) mit Produkten aus. Der Influencer setzt dieses Produkt dann gekonnt in Szene und wirbt dafür. Da die Werbung hier nicht direkt vom Unternehmen kommt, sondern den Eindruck eines Produkttests oder einer Empfehlung erweckt, sind solche Kampagnen in vielen Branchen besonders erfolgreich. Hier sollten Unternehmen jedoch darauf achten, dass Influencer und Produkte thematisch zueinander passen, da die Werbung sonst unglaubwürdig erscheint.

 

Instagram Marketing fällt positiv auf

Besonders durch Influencer-Marketingkampagnen hat sich Instagram als die Social-Media Plattform erwiesen, auf der Werbung am meisten Zuspruch findet. Außerdem entsprechen die Nutzer der werberelevanten Hauptzielgruppe, denn 90% der Instagram User sind jünger als 35.

Instagram ist die Plattform, auf der Verbraucher Marken aktiv folgen und somit offen für Werbekampagnen sind. Vor allem Möglichkeiten wie Instagram Stories oder Hashtags wecken aktives Interesse bei den Usern. Doch wie jede andere Werbemaßnahme verlangt auch Instagram Marketing eine durchdachte Strategie, um dem eigenen Unternehmen und potenziellen Kunden gerecht zu werden.

Welche Auswirkungen die DSGVO auf die Werbebranche hat

Am 25. Mai tritt die neue EU-Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) in Kraft und bringt wichtige Neuerungen bezüglich des Datenschutzes mit sich. Vor allem in der Werbe- und Marketingbranche gibt es daher Regelungen, die unbedingt beachtet werden müssen. Wir haben die wichtigsten Infos zusammengefasst.

Warum wird die DSGVO eingeführt?

Bislang war es so, dass jedes EU-Land eigene Verordnungen und Richtlinien zum Thema Datenschutz hatte. Um den freien Datenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes zu gewährleisten, wurde 2016 beschlossen, eine einheitliche, EU-weite Datenschutzverordnung einzuführen.

 

Was besagt die DSGVO?

Primär geht es in der Datenschutz Grundverordnung (engl. General Data Protection Regulation) um personenbezogene Daten. Das sind unter anderem:

  • Name
  • Geburtsdatum
  • E-Mail Adresse
  • IP-Adresse
  • Standortdaten
  • Cookies

DatenkontrolleWurde dem Sammeln dieser Daten bisher automatisch durch die Nutzung einer Website zugestimmt, so ist ab dem 25. Mai jedoch die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers notwendig. Dies muss mit einem Opt-In Verfahren geschehen – besser noch: mit einem Double Opt-In Verfahren.

Außerdem hat mit der Einführung der DSGVO jeder Nutzer das Recht auf Vergessenwerden und kann die vollständige Löschung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten, die von einem Unternehmen gesammelt wurden, verlangen. Zudem kann der Nutzer in Zukunft jederzeit eine Datenauskunft verlangen, diese hat zeitnah zu erfolgen.

 

Was bedeutet das fürs Marketing?

Für die Werbe- und Marketingbranche gilt nun, wichtige Änderungen vorzunehmen. Doch gerade was das angeht, wissen viele Unternehmen gar nicht so recht, was die DSGVO für sie bedeutet: Laut einer aktuellen Studie des Eco-Verbandes sehen sich lediglich 13% der befragten Unternehmen rechtlich auf der sicheren Seite, was die DSGVO angeht.

UnsubscribeVor allem im Bereich E-Mail Marketing und Lead Generierung spielt die Verordnung eine große Rolle. Hier dürfen Unternehmen in Zukunft nur noch Daten sammeln, die für die erbrachte Dienstleistung von Relevanz sind. Nicht nur Double Opt-In ist hier gefragt, sondern auch die Bereitstellung eines verbindlichen Opt-Out Interface, um dem Nutzer eine einfache Möglichkeit der Löschung zu garantieren. Im Prinzip müssen also alle Eingabemasken für Nutzerdaten überarbeitet werden. Zudem müssen Unternehmen sicherstellen, dass alle Daten protokolliert und zentral gespeichert werden, und auch nachweislich wieder gelöscht werden können.

 

So profitiert die Werbebranche von der DSGVO

Das klingt jetzt alles erst durchaus nach einer großen Herausforderung. Doch wenn man einmal genauer überlegt, bringt die Verordnung auch einige Vorteile. Die Verwendung personenbezogener Daten für Werbezwecke war in Deutschland bislang fast vollständig untersagt. Durch die DSGVO ist dies nun möglich, wenn auch nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers.

Durch die Datenschutz Grundverordnung wird das Datensammeln fairer und Kunden haben auf diese Weise mehr Vertrauen in Unternehmen. Dementsprechend sind Verbraucher auch eher bereit, personenbezogene Daten mit Unternehmen zu teilen. So können sie selber steuern, welche Daten genau sie teilen möchten. Im Endeffekt erfährt ein Unternehmen so viel mehr über die Interessen und Anforderungen ihrer (potenziellen) Kunden und kann viel besser darauf reagieren. Marketingkonzepte werden dadurch also passgenauer. Und die Wettbewerbsvorteile, die sich daraus ergeben, führen zu mehr Erfolg.

5 interessante Smartphone Trends 2018

Jedes Jahr überraschen uns Smartphone-Hersteller mit neuen technischen Möglichkeiten. Sprachsteuerung, Fingerabdrucksensor, HD-Kamera – diese Spielereien sind längst nicht mehr wegzudenken und gehören in jedes Smartphone, das sich auf dem Markt durchsetzen will. Doch was ist in diesem Jahr angesagt?

Smartphone-Modelle gibt es wie Sand am Meer. Um immer topaktuelle Geräte anzubieten, müssen Hersteller sich ganz schön was einfallen lassen. Ob Design-Neuheiten oder bahnbrechende Technologien – wir haben für euch die 5 interessantesten Smartphone Trends 2018 zusammengetragen.

 

Die Top 5 der Smartphone Trends 2018

 

1. Infinity Displays

Infinity DisplaysAuch weiterhin ein Dauerbrenner: randlose Bildschirme, wie bereits von Samsung vorgelegt. Dabei geht der Bildschirm sogar über den Rahmen des Geräts hinaus, weshalb man auch von „edge displays“ spricht. Zwar sieht das toll aus, vor allem wenn man Videos oder Fotos auf dem Smartphone ansieht, stellt sich in der Praxis jedoch teilweise als umständlich heraus.

Smartphone-Hüllen erweisen sich bei diesen Screens als unpraktisch, da sie die Funktionen des Geräts einschränken. Aber auch bei der alltäglichen Handhabung gibt es Probleme: so berichten Verbraucher immer wieder, dass selbst das Halten des Smartphones unabsichtlich Befehle auslöst, da es sich einfach um „zu viel“ Touchscreen handelt. Infinity Displays sind also eher eine Design-Spielerei, als wirklich alltagstauglich.

 

2. Dual/Triple Kameras

Dual KameraWas wäre ein Smartphone ohne gute Kamera? Doch der Trend geht nicht wie gehabt in Richtung Auflösung, sondern in Anzahl der Kameras. Apple und Huawei haben mit ihren Dual Kameras bereits vorgelegt und ermöglichen so auch den Bokeh-Effekt, also ein scharfes Motiv im Vordergrund und Unschärfe im Hintergrund. Besonders für Verbraucher ohne professionelle DSLR-Kamera ist diese Spielerei sehr interessant, da sich nun auch mit dem Smartphone einzigartige Fotos schießen lassen.

Doch damit nicht genug. Huawei brachte vor kurzem das P20 Pro auf den Markt, inklusive einer Triple-Kamera. Mit 40 Megapixeln und künstlicher Intelligenz bietet die Kamera einen 5-fachen Hybrid-Zoom, mit dem auch entfernte Motive sehr detailliert fotografiert werden können. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Hersteller nachziehen.

 

3. Wireless Charging

Wireless ChargingLästiger Kabelsalat beim Aufladen des Smartphones? Bei Bekannten zuhause das Handy aufladen wollen, aber kein passendes Ladekabel ist vorhanden? Diesen Problemen leisten Mobilgeräte-Hersteller Abhilfe: mit induktiven Ladeschalen können Smartphones verschiedener Hersteller aufgeladen werden, ganz ohne Ladekabel. Einfach das Smartphone auf die Ladefläche legen und schon fließt die Energie – nach dem Induktionsprinzip wie bei Induktionsherdplatten oder elektrischen Zahnbürsten. Inzwischen gibt es viele Smartphones auf dem Markt, die über die nötige Technik verfügen.

Auch hier gibt es jedoch Verbesserungsbedarf. Aktuell dauern die Ladeprozesse beim Wireless Charging viel länger, als mit Ladekabel. Außerdem muss das Smartphone während des Aufladens ganz genau auf der Fläche liegen, sonst lädt es nicht. Dass das Handy eventuell nicht richtig aufliegt, fällt manchmal erst nach längerer Zeit auf.

 

4. Verzicht auf Kopfhörerbuchsen

Kabellose KopfhörerApple hat es vorgemacht – und der Aufschrei war groß. Kein Klinkenanschluss mehr im Smartphone, sondern Bluetooth-betriebene, kabellose Kopfhörer. Zwar keine verknoteten Kopfhörerkabel mehr, die man sowieso vor der Nutzung entwirren muss, dafür aber die Gefahr, dass man die kabellosen Ohrhörer unterwegs verliert. Durch die Einsparung des Klinkenanschlusses soll mehr Platz für wichtigere Technologien im Smartphone geschaffen werden. Inzwischen ist dieser Stil auch bei anderen Herstellern angekommen – und ist dort längst nicht mehr so verrufen. Doch es bleibt definitiv ein umstrittener Trend.

 

5. Faltbare Smartphones

Faltbares SmartphoneUm möglichst innovativ zu sein, lassen sich Smartphone-Hersteller auch gerne mal verrücktere Ideen einfallen. Dazu gehören definitiv die Pläne von Samsung und Huawei, faltbare Smartphones auf den Markt zu bringen. Als Inspiration diente wohl das Axon M des Herstellers ZTE: zwei Bildschirme, die über ein (recht unästhetisches) Gelenk miteinander verbunden sind, ähnlich wie altbekannte Gaming Devices aus den 2000ern. Auf dieses Gelenk möchten Samsung und Huawei jedoch verzichten – und so ein flexibles, großes Display ermöglichen, welches gefaltet trotzdem in jede Hosentasche passt.

 

Ob sich diese Trends dauerhaft durchsetzen, wird sich zeigen

Viele Smartphone Trends haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich bringen. Dies ist auch bei Infinity Displays, Wireless Charging und dem Verzicht auf Kopfhöreranschlüsse der Fall. Es handelt sich oftmals eher um Design-Spielereien, die im Alltag nicht so praktisch sind, wie geplant.

Was haltet ihr von diesen Trends? Nutzt ihr sie, oder sind sie in euren Augen eher unnötig? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Einschätzung da.

Das Internet der Dinge – Wie die Werbebranche davon profitiert

Ob Smartwatches, Fitnessbänder oder Smart Home Systeme – diese Gadgets sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Inzwischen sind wir fast durchgehend online, ohne es überhaupt noch zu merken. Die Menge an Daten, die das sogenannte Internet der Dinge sammelt, verrät ganz schön viel über den Nutzer. Fürs Marketing bedeutet das vor allem eins: großes Potenzial.

Was ist das Internet der Dinge überhaupt?

Wenn wir an das Internet denken, stellen wir uns vor unserem inneren Auge meist von uns häufig besuchte Websites oder soziale Netzwerke vor. Der Begriff „Internet der Dinge“ (engl. „Internet of Things“) bezieht sich jedoch, wie der Name schon impliziert, auf Gegenstände, die mit dem Internet vernetzt sind.

Kontaktlos zahlenIm industriellen Bereich wird das Internet der Dinge (kurz IoT) eingesetzt, um Prozesse zu automatisieren und ganze Systeme zu vernetzen. Doch auch im Consumer Bereich nimmt die Rolle des IoT immer weiter zu: Nicht nur offensichtliche Gadgets wie Fitnesstracker und Ähnliches gehören inzwischen dazu, sondern auch Dinge, bei denen wir uns über die Vernetzung gar nicht so bewusst sind.

Dazu gehören beispielsweise Kreditkarten, die über RFID-Technologie mit dem Internet verbunden sind und uns so das kontaktlose Bezahlen an der Supermarktkasse ermöglichen. Oder Assistenzsysteme im Auto, die uns beim Einparken in engen Parklücken helfen. Aber auch die Paketverfolgung, dank der wir genau wissen, wann unsere Online-Bestellung zuhause ankommen wird.

Warum die Werbebranche auf das Internet der Dinge setzen muss

Smart HomeDie Vernetzung von Verbrauchern nimmt auf der ganzen Welt zu – und das rasend. Vor allem für den privaten Gebrauch wird das Internet der Dinge immer wichtiger, so steigt zum Beispiel die Zahl der Smart-Home-Lösungen stetig. Es bietet sich also an, Werbekampagnen mit dem Internet der Dinge zu verbinden und auf diese Weise Verbraucher in allen Lebenslagen zu erreichen.

In der Praxis könnte dies zum Beispiel so aussehen, dass Nutzer von Fitnessbändern, die besonders oft Laufrunden tracken, personalisierte Werbung für Laufschuhe auf ihrem Smartphone erhalten. Denn durch die gesammelten Daten lassen sich Personenprofile erstellen, die über die Bedürfnisse und Interessen eines Nutzers informieren.

Und was ist mit den persönlichen Daten?

Wäre da nicht die Sache mit dem Datenschutz. Am 25. Mai 2018 tritt EU-weit die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die das wahllose Sammeln von personenbezogenen Daten unterbindet. Zukünftig dürfen Daten nur mit der ausdrücklichen Zustimmung eines Verbrauchers gesammelt und gespeichert werden.

Die Sorge in der Marketingwelt war dementsprechend zunächst groß. Personalisierte Werbung ist zwar weiterhin erlaubt – aber wie soll das ohne Daten funktionieren? Marketer können jedoch durchatmen. Denn eigentlich ist die DSGVO eher als Chance für die Werbebranche zu betrachten, da sich mit fair gesammelten Daten kundenfreundliches Marketing betreiben lässt und so eine Vertrauensbasis zwischen Unternehmen und Verbraucher entsteht. In Zukunft entscheidet der Verbraucher ausdrücklich, ob er personalisierte Werbung erhalten möchte. Und jemand der sich dafür entscheidet, ist grundsätzlich eher bereit, Produkte letztendlich auch zu kaufen.

Das Internet der Dinge wird sich immer weiterentwickeln und unseren Alltag weiterhin prozessorientiert erleichtern. Das Potenzial, welches das IoT für die Werbebranche mit sich bringt, wächst dabei mit – weshalb die Werbebranche in genau die gleiche Richtung denken muss.