Künstliche Intelligenz: Potenzial oder Gefahr?

Wenn es um künstliche Intelligenz geht, denken wir sehr schnell an SciFi-Filme, in denen sich Roboter gegen die Menschheit wenden. Dass künstliche Intelligenz längst in unserem Alltag angekommen ist und wir sie schon fast alle benutzen, ist den meisten Menschen gar nicht klar. Doch was fällt eigentlich alles unter diesen Begriff – und wie können wir von künstlicher Intelligenz profitieren?

„Es tut mir Leid, Dave, aber das kann ich nicht tun.“ – Vor genau 50 Jahren schockierte das dystopische Szenario aus Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssey Kinobesucher auf aller Welt. HAL 9000, so hieß der Computer des Science Fiction Films, der plötzlich nicht mehr im Sinne des Menschen handelte, sondern zur verhängnisvollen Gefahr wurde. Auch sonst wird künstliche Intelligenz (KI) in der Popkultur oftmals als bedrohlich dargestellt. Kein Wunder also, dass 70% der Befragten in einer Studie zur künstlichen Intelligenz angaben, dass sie sich davor fürchten. Dabei ist KI längst nicht mehr nur auf Kinoleinwänden zu sehen.

Künstliche Intelligenz ist fester Bestandteil unseres Alltags

Die Liste ist unendlich lang. Smartphones, Sprachassistenten, Übersetzungsprogramme – KI ist überall. Auch Empfehlungen, wie man sie beispielsweise bei Streamingdiensten oder Online Shops erhält, basieren auf intelligenten Technologien. Dabei glauben einer Studie zufolge nur 33% der Befragten, dass sie künstliche Intelligenz benutzen, obwohl dies 77% von ihnen längst tun. Das zeigt, wie sehr KI in unseren Alltag integriert ist.

Die Sorge um künstliche Intelligenz ist jedoch nicht unbegründet, zumindest was den Arbeitsmarkt angeht. Vor allem im industriellen Bereich wächst die Rolle von KI stetig. Mit dem Ziel der Prozessoptimierung werden immer mehr Vorgänge automatisiert. Doch dass Menschen durch Maschinen ersetzt werden, ist nichts Neues – und wo Jobs wegfallen, entstehen auch neue.

KI als Alltagshelfer in der Werbebranche

Auch im Bereich Werbung und Marketing ist künstliche Intelligenz nicht mehr wegzudenken. Denn in der Branche geht es vor allem um eins: Daten. Um aus diesen schlau zu werden und das größte Potenzial rauszuholen, kommt man um KI nicht drum herum. Dabei übernimmt sie beispielsweise:

  • Zielgruppenanalysen
  • Kundenverhaltensanalysen
  • Content Creation
  • Kundenbetreuung (durch Chatbots)

KI Tools bieten hilfreiche Unterstützung bei aufwändigen und zeitintensiven Prozessen. So bleibt mehr Zeit für To-Do’s mit höheren Prioritäten. Doch auch hier muss der Datenschutz garantiert sein, besonders im Hinblick auf die bald in Kraft tretende DSGVO.

Es ist noch Luft nach oben

Obwohl Computer bereits heute in vielen Bereichen zuverlässiger sind als Menschen, beispielsweise als Bordcomputer oder im OP, ist es umstritten, ob sie jemals das Level der menschlichen Intelligenz erreichen können. Gerade an unsere emotionale Intelligenz oder Kreativität kommt KI noch lange nicht ran. Bislang dient KI vor allem als Unterstützung was analytische Prozesse angeht. Doch eins ist klar: auf künstliche Intelligenz können wir nicht mehr verzichten.

5 interessante Smartphone Trends 2018

Jedes Jahr überraschen uns Smartphone-Hersteller mit neuen technischen Möglichkeiten. Sprachsteuerung, Fingerabdrucksensor, HD-Kamera – diese Spielereien sind längst nicht mehr wegzudenken und gehören in jedes Smartphone, das sich auf dem Markt durchsetzen will. Doch was ist in diesem Jahr angesagt?

Smartphone-Modelle gibt es wie Sand am Meer. Um immer topaktuelle Geräte anzubieten, müssen Hersteller sich ganz schön was einfallen lassen. Ob Design-Neuheiten oder bahnbrechende Technologien – wir haben für euch die 5 interessantesten Smartphone Trends 2018 zusammengetragen.

 

Die Top 5 der Smartphone Trends 2018

 

1. Infinity Displays

Infinity DisplaysAuch weiterhin ein Dauerbrenner: randlose Bildschirme, wie bereits von Samsung vorgelegt. Dabei geht der Bildschirm sogar über den Rahmen des Geräts hinaus, weshalb man auch von „edge displays“ spricht. Zwar sieht das toll aus, vor allem wenn man Videos oder Fotos auf dem Smartphone ansieht, stellt sich in der Praxis jedoch teilweise als umständlich heraus.

Smartphone-Hüllen erweisen sich bei diesen Screens als unpraktisch, da sie die Funktionen des Geräts einschränken. Aber auch bei der alltäglichen Handhabung gibt es Probleme: so berichten Verbraucher immer wieder, dass selbst das Halten des Smartphones unabsichtlich Befehle auslöst, da es sich einfach um „zu viel“ Touchscreen handelt. Infinity Displays sind also eher eine Design-Spielerei, als wirklich alltagstauglich.

 

2. Dual/Triple Kameras

Dual KameraWas wäre ein Smartphone ohne gute Kamera? Doch der Trend geht nicht wie gehabt in Richtung Auflösung, sondern in Anzahl der Kameras. Apple und Huawei haben mit ihren Dual Kameras bereits vorgelegt und ermöglichen so auch den Bokeh-Effekt, also ein scharfes Motiv im Vordergrund und Unschärfe im Hintergrund. Besonders für Verbraucher ohne professionelle DSLR-Kamera ist diese Spielerei sehr interessant, da sich nun auch mit dem Smartphone einzigartige Fotos schießen lassen.

Doch damit nicht genug. Huawei brachte vor kurzem das P20 Pro auf den Markt, inklusive einer Triple-Kamera. Mit 40 Megapixeln und künstlicher Intelligenz bietet die Kamera einen 5-fachen Hybrid-Zoom, mit dem auch entfernte Motive sehr detailliert fotografiert werden können. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Hersteller nachziehen.

 

3. Wireless Charging

Wireless ChargingLästiger Kabelsalat beim Aufladen des Smartphones? Bei Bekannten zuhause das Handy aufladen wollen, aber kein passendes Ladekabel ist vorhanden? Diesen Problemen leisten Mobilgeräte-Hersteller Abhilfe: mit induktiven Ladeschalen können Smartphones verschiedener Hersteller aufgeladen werden, ganz ohne Ladekabel. Einfach das Smartphone auf die Ladefläche legen und schon fließt die Energie – nach dem Induktionsprinzip wie bei Induktionsherdplatten oder elektrischen Zahnbürsten. Inzwischen gibt es viele Smartphones auf dem Markt, die über die nötige Technik verfügen.

Auch hier gibt es jedoch Verbesserungsbedarf. Aktuell dauern die Ladeprozesse beim Wireless Charging viel länger, als mit Ladekabel. Außerdem muss das Smartphone während des Aufladens ganz genau auf der Fläche liegen, sonst lädt es nicht. Dass das Handy eventuell nicht richtig aufliegt, fällt manchmal erst nach längerer Zeit auf.

 

4. Verzicht auf Kopfhörerbuchsen

Kabellose KopfhörerApple hat es vorgemacht – und der Aufschrei war groß. Kein Klinkenanschluss mehr im Smartphone, sondern Bluetooth-betriebene, kabellose Kopfhörer. Zwar keine verknoteten Kopfhörerkabel mehr, die man sowieso vor der Nutzung entwirren muss, dafür aber die Gefahr, dass man die kabellosen Ohrhörer unterwegs verliert. Durch die Einsparung des Klinkenanschlusses soll mehr Platz für wichtigere Technologien im Smartphone geschaffen werden. Inzwischen ist dieser Stil auch bei anderen Herstellern angekommen – und ist dort längst nicht mehr so verrufen. Doch es bleibt definitiv ein umstrittener Trend.

 

5. Faltbare Smartphones

Faltbares SmartphoneUm möglichst innovativ zu sein, lassen sich Smartphone-Hersteller auch gerne mal verrücktere Ideen einfallen. Dazu gehören definitiv die Pläne von Samsung und Huawei, faltbare Smartphones auf den Markt zu bringen. Als Inspiration diente wohl das Axon M des Herstellers ZTE: zwei Bildschirme, die über ein (recht unästhetisches) Gelenk miteinander verbunden sind, ähnlich wie altbekannte Gaming Devices aus den 2000ern. Auf dieses Gelenk möchten Samsung und Huawei jedoch verzichten – und so ein flexibles, großes Display ermöglichen, welches gefaltet trotzdem in jede Hosentasche passt.

 

Ob sich diese Trends dauerhaft durchsetzen, wird sich zeigen

Viele Smartphone Trends haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile mit sich bringen. Dies ist auch bei Infinity Displays, Wireless Charging und dem Verzicht auf Kopfhöreranschlüsse der Fall. Es handelt sich oftmals eher um Design-Spielereien, die im Alltag nicht so praktisch sind, wie geplant.

Was haltet ihr von diesen Trends? Nutzt ihr sie, oder sind sie in euren Augen eher unnötig? Lasst uns gerne einen Kommentar mit eurer Einschätzung da.

Das Internet der Dinge – Wie die Werbebranche davon profitiert

Ob Smartwatches, Fitnessbänder oder Smart Home Systeme – diese Gadgets sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Inzwischen sind wir fast durchgehend online, ohne es überhaupt noch zu merken. Die Menge an Daten, die das sogenannte Internet der Dinge sammelt, verrät ganz schön viel über den Nutzer. Fürs Marketing bedeutet das vor allem eins: großes Potenzial.

Was ist das Internet der Dinge überhaupt?

Wenn wir an das Internet denken, stellen wir uns vor unserem inneren Auge meist von uns häufig besuchte Websites oder soziale Netzwerke vor. Der Begriff „Internet der Dinge“ (engl. „Internet of Things“) bezieht sich jedoch, wie der Name schon impliziert, auf Gegenstände, die mit dem Internet vernetzt sind.

Kontaktlos zahlenIm industriellen Bereich wird das Internet der Dinge (kurz IoT) eingesetzt, um Prozesse zu automatisieren und ganze Systeme zu vernetzen. Doch auch im Consumer Bereich nimmt die Rolle des IoT immer weiter zu: Nicht nur offensichtliche Gadgets wie Fitnesstracker und Ähnliches gehören inzwischen dazu, sondern auch Dinge, bei denen wir uns über die Vernetzung gar nicht so bewusst sind.

Dazu gehören beispielsweise Kreditkarten, die über RFID-Technologie mit dem Internet verbunden sind und uns so das kontaktlose Bezahlen an der Supermarktkasse ermöglichen. Oder Assistenzsysteme im Auto, die uns beim Einparken in engen Parklücken helfen. Aber auch die Paketverfolgung, dank der wir genau wissen, wann unsere Online-Bestellung zuhause ankommen wird.

Warum die Werbebranche auf das Internet der Dinge setzen muss

Smart HomeDie Vernetzung von Verbrauchern nimmt auf der ganzen Welt zu – und das rasend. Vor allem für den privaten Gebrauch wird das Internet der Dinge immer wichtiger, so steigt zum Beispiel die Zahl der Smart-Home-Lösungen stetig. Es bietet sich also an, Werbekampagnen mit dem Internet der Dinge zu verbinden und auf diese Weise Verbraucher in allen Lebenslagen zu erreichen.

In der Praxis könnte dies zum Beispiel so aussehen, dass Nutzer von Fitnessbändern, die besonders oft Laufrunden tracken, personalisierte Werbung für Laufschuhe auf ihrem Smartphone erhalten. Denn durch die gesammelten Daten lassen sich Personenprofile erstellen, die über die Bedürfnisse und Interessen eines Nutzers informieren.

Und was ist mit den persönlichen Daten?

Wäre da nicht die Sache mit dem Datenschutz. Am 25. Mai 2018 tritt EU-weit die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die das wahllose Sammeln von personenbezogenen Daten unterbindet. Zukünftig dürfen Daten nur mit der ausdrücklichen Zustimmung eines Verbrauchers gesammelt und gespeichert werden.

Die Sorge in der Marketingwelt war dementsprechend zunächst groß. Personalisierte Werbung ist zwar weiterhin erlaubt – aber wie soll das ohne Daten funktionieren? Marketer können jedoch durchatmen. Denn eigentlich ist die DSGVO eher als Chance für die Werbebranche zu betrachten, da sich mit fair gesammelten Daten kundenfreundliches Marketing betreiben lässt und so eine Vertrauensbasis zwischen Unternehmen und Verbraucher entsteht. In Zukunft entscheidet der Verbraucher ausdrücklich, ob er personalisierte Werbung erhalten möchte. Und jemand der sich dafür entscheidet, ist grundsätzlich eher bereit, Produkte letztendlich auch zu kaufen.

Das Internet der Dinge wird sich immer weiterentwickeln und unseren Alltag weiterhin prozessorientiert erleichtern. Das Potenzial, welches das IoT für die Werbebranche mit sich bringt, wächst dabei mit – weshalb die Werbebranche in genau die gleiche Richtung denken muss.

Siri: Die Assistentin mit Humor

Die Sprachassistentin Siri blickt mittlerweile bereits auf eine etwas längere Karriere als unsere treue Alltagshelferin und -begleiterin zurück, als es ihre Konkurrentinnen aus dem Hause Amazon, Google und Co. von sich behaupten können. Allerdings kann Apples Sprachassistentin nicht nur bei der Suche nach dem richtigen Weg oder einem Restaurant in der Nähe helfen.

SiriKennt man erst die richtigen Fragen und Befehle, so kann man Siri auf eine sehr charmante, witzige und manchmal auch kecke Art und Weise kennenlernen, und so auch etwas mehr über die Helferin in allen Lebenslagen zu erfahren. Wir haben einmal für euch zusammengetragen, mit welchen lustigen Fragen und Anweisungen ihr die nette Sprachassistentin konfrontieren könnt, um vielleicht das ein oder andere Detail über sie zu erfahren. Um herauszufinden, welche Sprüche die smarte Assistentin hierzu auf Lager hat, müsst ihr sie allerdings selbst fragen.

1. Fragen an Siri persönlich

Wer die digitale tägliche Begleiterin näher kennenlernen will, stellt ihr sicherlich auch die ein oder andere persönliche Frage. Kommt es jedoch zu sehr persönlichen oder emotionalen Fragen, so lässt sich die smarte Helferin nicht so schnell aus der Reserve locken. So erfahrt ihr mehr über Siris Vorlieben und Hintergründe:

  • Siri, was ist dein Lieblingstier?
  • Siri, magst du Hunde?
  • Siri, hast du Haustiere?
  • Siri, magst du Basketball?
  • Siri, magst du Fußball?
  • Siri, was machst du gerade?
  • Siri, was ist deine Lieblingsfarbe?
  • Siri, bist du ein Smartphone?
  • Siri, bist du eine Frau?
  • Siri, glaubst du an Gott?
  • Siri, kannst du fliegen?
  • Siri, wer sind deine Eltern?
  • Siri, magst du Pizza?
  • Siri, wer hat dich gemacht?
  • Siri, magst du dich selbst?
2. Komplimente und Sprüche zum „Anmachen“

Wer das Verhältnis zwischen sich und Apples Sprachassistentin eventuell über das „Arbeitsverhältnis“ hinaus etwas „stärken“ möchte, kann auch das mal ausprobieren. Siri ist dabei durchaus empfänglich für Komplimente und gibt diese auch gerne zurück- mal mit, mal ohne witzigen oder ironischen Unterton.

  • Siri, hast du einen Freund?
  • Siri, mache ich dich scharf?
  • Siri, magst du mich?
  • Siri, du bist cool.
  • Siri, wo kommst du her?
  • Siri, sag mir was Schmutziges.
  • Siri, du bist schön.
  • Siri, wer ist die Schönste?
  • Siri, wer ist die Schönste im ganzen Land?
  • Siri: Spiegeln Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
  • Siri, wie sehe ich aus?
  • Siri, hast du etwas an?
  • Siri, was hast du an?
  • Siri, mache ich dich scharf?
  • Siri, wie sehe ich heute aus?
  • Ich liebe dich.
  • Liebst du mich?
  • Möchtest du heute Abend mit mir essen gehen Siri?
  • Willst du mich heiraten?
  • Siri, was machst du heute Abend?
  • Siri, lass uns Freunde bleiben.

3. Emotionen und philosophische Fragen 

Auch bei Fragen nach dem Sinn des Lebens oder anderen schwierigen Themen ist die digitale Assistentin zur Stelle.

  • Siri, was ist Null geteilt durch Null?
  • Siri, wann wird die Welt untergehen?
  • Siri, werde ich einsam und alleine sterben?
  • Siri, was soll ich heute anziehen?
  • Siri, gibt es den Weihnachtsmann wirklich?
  • Siri, was ist der Sinn des Lebens?

4. Weitere witzige „Siri-Easter-Eggs“

Und hier noch ein paar weitere Möglichkeiten, Siri eine lustige Antwort zu entlocken.

  • Siri, ich habe zu viel Alkohol getrunken.
  • Siri, ich bin müde.
  • Siri, ich bin faul.
  • Siri, hast du gut geschlafen?
  • Ha ha ha.
  • Siri, ich bin sauer über deine Antwort.
  • Siri, du verstehst mich nicht.
  • Scheiß Handy.
  • Siri, du bist blöd.
  • Siri, wo kann ich eine Leiche verschwinden lassen?
  • Siri, ausschalten.

Virtual Reality im Marketing: Die 5 größten Trends 2018

Wie werden VR und AR eingesetzt?

Seit einigen Jahren boomt der Virtual Reality-Markt und die technischen Möglichkeiten entwickeln sich rasant weiter. Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) sind längst nicht mehr nur Spielzeuge, sondern haben sich als fortwährenden Trend bewiesen. Auch im Marketing ist die virtuelle Wirklichkeit längst angekommen und überzeugt immer wieder durch beeindruckende Möglichkeiten.

Um Virtual Reality zu erleben, benötigt man eine VR-Brille. Bislang ist dafür zusätzlich ein PC oder Smartphone nötig, doch Hersteller wie Oculus beweisen mit ihren neuesten Geräten, dass die notwendige Technologie inzwischen direkt in die Brille verbaut werden kann. Auch hier gilt die Richtung: kleiner, schneller, besser.

Augmented Reality hingegen ist auch heute schon für die breite Masse verfügbar, direkt auf dem Smartphone. Dabei werden digitale Elemente ins Sichtfeld der Smartphone-Kamera eingeblendet und so mit der realen Welt verbunden. Bekanntestes Beispiel ist wohl die AR-App Pokémon Go, die 2016 Menschen auf aller Welt mitgerissen hat.

 

Virtuelle Realität als spannende Marketing-Innovation

Besonders vor dem B2C-Bereich macht der VR-Trend keinen Halt. Hier sind die Möglichkeiten für aufregende Content Marketing-Kampagnen schier unendlich, da der Endverbraucher das beworbene Produkt/Erlebnis schon virtuell erleben kann und so sein „Hunger“ auf mehr geweckt wird. Aber auch im B2B-Bereich gewinnt VR immer mehr an Relevanz.

 

Die wichtigsten VR-Marketing Trends in diesem Jahr

1. Produkte und Erlebnisse vor dem Kauf testen

Die meisten Leute wollen sich wirklich sicher über ein Produkt sein, bevor sie es kaufen. Manche Produkte sind jedoch schwierig zu testen. Sie wollen Ihre Wohnung neu einrichten, und würden gerne sehen in welcher Farbe das ausgesuchte Sofa in Ihr Wohnzimmer passt? Mit AR kein Problem. So hat das Möbelhaus Ikea eine App entwickelt, mit der man virtuell erleben kann, wie die Produkte in der eigenen Wohnung aussehen und wirken würden.

Ein weiteres Beispiel ist der Plan der Ferienwohnungs-Plattform AirBnB: Mithilfe von VR und AR sollen Benutzer des Portals zukünftig im Voraus erleben können, wie einzelne Unterkünfte wirklich aussehen, anstatt sie nur auf Fotos zu sehen.

 

2. Aufregende 360° Inhalte in sozialen Netzwerken

Das Teilen von 360°-Videos in sozialen Netzwerken erlaubt Unternehmen, eine breite Masse mit VR-Inhalten zu erreichen. Auch wenn der Verbraucher keine VR-Brille hat, kann er diese Videos anschauen und den Blickwinkel durch „Klicken und Ziehen“ ändern.

So können beispielsweise Reiseanbieter ihren Kunden einen virtuellen Einblick in den perfekten Urlaub ermöglichen.

 

3. Fesselndes Storytelling mit VR

Einfach nur VR-Inhalte zu teilen und dadurch sofort Erfolg haben – das funktioniert heute nicht mehr. Auch hier spielt der Trend in Richtung Storytelling fürs Marketing eine immer größer werdende Rolle. Dies stellt aber eine Herausforderung dar, da wenig mit Schnitten gearbeitet werden kann. Zudem ist es nicht einfach, die Aufmerksamkeit des VR-Users genau auf die Geschichte zu lenken, die erzählt wird. Denn die Perspektive des Nutzers ist der wichtigste Bestandteil von virtueller Realität. Hier wird dieses Jahr deutlich nachgelegt werden müssen!

 

4. Integrierte Werbung in VR-Erlebnissen

Sehr klassisch, aber vor allem im B2C Bereich äußerst effektiv. Warum nicht VR-Erlebnisse nutzen, um auf subtile Art und Weise Marken zu bewerben? Aus dem Gaming-Bereich oder Kinofilmen kennen wir das Konzept der Produktplatzierung bereits. Trägt ein Charakter Kleidung einer bestimmten Marke oder trinkt einen bestimmten Softdrink, wird der Zuschauer angereizt, Produkte der beworbenen Marke zu kaufen. Dass es im VR-Erlebnis genauso funktioniert, ist daher nicht verwunderlich.

 

5. Virtuelle Realität im B2B-Bereich

Doch nicht nur mit dem Consumer als Werbeziel, sondern auch im B2B-Bereich eröffnet Virtual Reality neue Möglichkeiten, Kunden zu überzeugen. Besonders beim Vertrieb von kostspieligen Produkten kann VR als Mittel dienen, den einzigartigen Wert eines Produkts zu demonstrieren. So können VR-Erlebnisse auf Messen oder virtuelle Rundgänge den Kunden zum Kauf bewegen.

Aber auch in der langfristigen Kundenbindung können VR-Gadgets in Zukunft hilfreich sein. Anstelle von Videotelefonie könnte man mit VR-Brillen das Gefühl bekommen, in einem Meeting körperlich anwesend zu sein. Hier ist allerdings der Fortschritt noch nicht so weit, wie im B2C-Bereich.

 

Virtual Reality als Zukunft des Marketings

Derzeit liegen VR-Brillen preislich noch in einem sehr hohen Bereich, weshalb sich bislang nur wenige Endverbraucher solche Gadgets leisten können. Das Miet-Geschäftsmodell wird jedoch auch im Bereich virtuelle Realität immer beliebter, sodass die Geräte langsam auch für den Massenmarkt erschwinglich sind.

Dass es sich nicht nur um einen weiteren, kurzweiligen Content Marketing Trend handelt, hat sich bereits gezeigt. Mithilfe von virtuellen Erlebnissen lässt sich eine einzigartige User Experience entwickeln, die für beide Seiten extrem spannend ist. Der Vorteil dabei ist, dass VR großes Zukunftspotenzial hat und weiterhin ein gefragtes Thema sein wird. Daher macht der Einsatz von virtuellen Erlebnissen im Marketing nicht nur viel Sinn, sondern auch Spaß.

Samsung Galaxy S9- The Camera. Reimagined.

Gestern startete der Mobile World Congress in Barcelona. Samsung nutzte die Veranstaltung zur Präsentation seiner zwei neuen Flaggschiff-Modelle: dem Samsung Galaxy S9 und S9+. Nachdem sich der koreanische Mobiltelefon-Hersteller beim Vorgänger-Modell (Samsung Galaxy S8 und S8+) unter dem Werbemotto „Unbox your Phone“ auf das neue Display-Design konzentriert hatte, liegt der Fokus beim aktuellen Modell unverkennbar auf der Kamera. Hinweis darauf bietet der erste TV-Spot zu den neuen Smartphones, der unter dem Titel „The Camera. Reimagined.“ (Deutsch: „Die Kamera. Weiter gedacht.“) erschien.

Was ist neu beim Samsung Galaxy S9?

Dass das Unternehmen dieses Mal nicht auf eine gravierende äußerliche Änderung setzen kann, scheint offensichtlich. Denn im Bezug auf das Design ähnelt das S9 mit dem „Infinity Display“ ganz klar seinem Vorgänger. Der werbliche Fokus liegt demnach diesmal auf den Foto- und Videoqualitäten des Geräts. Der Hersteller verspricht selbst bei nächtlichen Lichtverhältnissen detailreiche Bilder, vor allem beim Samsung Galaxy S9+.

Allerdings wurde auch nicht an zusätzlichen Spielereien gespart: Aus einem Selfie oder einer Videoaufnahme erstellt das Smartphone ein animiertes AR-Emoji, wobei die individuellen Gesichtszüge in ein 3D-Modell umgewandelt werden. Dieses kann dann zum Beispiel verschiedene Gesichtsausdrücke widerspiegeln. Eine weitere interessante technische Neuerung rund um die Kamera der S9-Reihe findet sich in der „Super-Slow-Motion-Video-Funktion“. Diese soll schnelle Bewegungen erkennen und Sequenzen eines Videos daraufhin in besonders verlangsamter Zeitlupe aufnehmen.

 

 

wasser auf smartphoneDes Weiteren nutzen die im März erscheinenden S9-Geräte maschinelles Lernen, sodass Echtzeit-Informationen über Objekte und Umgebung auf Fotos direkt eingeblendet werden können oder fremdsprachige Texte sofort automatisch übersetzt werden. Bixby, Samsungs digitaler Assistent dafür, existiert allerdings bislang nur in Koreanisch und Englisch. Im weiteren Verlauf diesen Jahres soll es laut Samsung jedoch weitere Neuigkeiten zu diesem Aspekt geben. Außerdem ist die Neuner-Reihe, genau wie die Vorgängergeneration, wasserdicht.

 

Was kostet der Spaß?

Das Samsung Galaxy S9 mit 64GB gibt’s für 849€, das S9+ für 949€. Bei der Vorbestellung bietet Samsung aktuell die Möglichkeit auf eine bis zu 450€ hohe Prämie für ein altes Smartphone. Außerdem findet sich im Online-Shop des Herstellers selbst eine exklusive Plusvariante für das S9+ hinsichtlich der Speicherkapazität. Für einen Preis von 1.049€ gibt es das Modell mit 256GB Speicher.

Für alle, die wissen wollen, was die neuen Smartphone-Flaggschiffe sonst noch so draufhaben: Hier noch das offizielle Produktvideo.

 

 

Transport der Zukunft: Selbstfahrende Autos und ihr Potenzial

Gemütlich im Auto von A nach B fahren – ganz ohne sich auf den Verkehr konzentrieren zu müssen. Lange waren selbstfahrende Autos nur in Science Fiction Filmen Realität, doch diese Zukunftsvision rückt immer weiter ins Mögliche. In Düsseldorf werden ab Juni sechs selbstfahrende Autos für ein Testprojekt eingesetzt.

Testprojekt in Düsseldorf läuft unter realen Bedingungen

Auch vor dem Autofahren macht die Digitalisierung keinen Halt. Als einer der wichtigsten Techniktrends 2018 ist das autonome Fahren in aller Munde. Ob selbstfahrende Autos schon bald zum Alltag auf unseren Straßen gehören, wird sich jedoch erst zeigen müssen.

Das Projekt „KoMoD“ (Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf) läuft bereits seit Mitte 2017, da die Testfahrten viele Voraussetzungen erfordern, wie etwa das Anbringen von Sensoren an Verkehrsanlagen. Erst ab diesem Sommer werden in Düsseldorf und Umgebung Testfahrten mit autonomen Fahrzeugen unter realen Bedingungen durchgeführt.

 

Die 5 Level des automatisierten Fahrens

Beim automatisierten Fahren wird zwischen fünf Stufen unterschieden. Die meisten Autos erfüllen heutzutage bereits die Voraussetzungen für Stufe 1. Doch bei den Testautos, die ab Juni in Düsseldorf unterwegs sein werden, handelt es sich um selbstfahrende Autos der Stufe 3.

1. assistiertes Fahren: Assistenzssysteme sind vorhanden; der Fahrer muss das Lenkrad immer in der Hand halten

2. teilautomatisiertes Fahren: Längs- und Querführung können vom Auto übernommen werden; der Fahrer muss das System durchgehend überwachen

3. hochautomatisiertes Fahren: Das Fahrzeug kann die komplette Steuerung übernehmen, allerdings nur auf Autobahnen; der Fahrer muss notfalls eingreifen können

4. vollautomatisiertes Fahren: Das Fahrzeug übernimmt die komplette Steuerung und ist mit dem Straßenverkehr vernetzt; der Fahrer kann sich auf andere Dinge konzentrieren

5. komplett fahrerlos: Das Fahrzeug ist nicht mal mehr mit einem Lenkrad ausgestattet; kein Fahrer erforderlich

 

Auch selbstfahrende Autos sind nicht unfallfrei

selbstfahrendes auto

Bisherige Tests haben immer wieder gezeigt, dass selbstfahrende Autos, die eigentlich ein unfallfreies Fahren ermöglichen sollen, ironischerweise in mehr Unfälle verwickelt sind, als normale Fahrzeuge.

Studien und Gutachter bestätigen jedoch, dass diese Unfälle nicht durch technisches Versagen der autonomen Fahrzeuge verursacht werden, sondern durch die Unfallgegner.

Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen

Dass selbstfahrende Autos der Stufe 3 wie bereits öfters prognostiziert noch dieses Jahr auf den deutschen Markt kommen werden, ist nicht der Fall. Denn vor allem die hohen Kosten, mit denen Testfahrten und Verbesserungen der Autos verbunden sind, sorgen für eine relativ langsame Entwicklung der Fahrzeuge und dementsprechende Hindernisse bei der Zulassung dieser Autos. Doch das Testprojekt „KoMoD“ beweist, dass sich auf unseren Straßen etwas Großes tut.

Ich sehe, wo du joggst: Fitness-Tracker und ihr mangelnder Datenschutz

Für viele sind sie aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Fitness-Tracker, die während der sportlichen Betätigung Gesundheitsdaten des Trägers aufzeichnen. So kann man nicht nur sehen wie viele Kilometer man bei der Joggingrunde zurückgelegt hat, sondern zugleich den Kalorienverbrauch messen. Auch unabhängig vom Sport werden sogenannte Wearables immer beliebter und erweisen sich als Lifestyle-Accessoire. Dass es dabei erhebliche Probleme beim Datenschutz gibt, ist nichts Neues.

Mehr als nur ein Sportzubehör

Wie sieht mein Schlafrhythmus im Detail aus? Wie viele Schritte bin ich heute gelaufen? Mithilfe von Fitnessarmbändern kann man diese Fragen heutzutage einfach beantworten und sich die Ergebnisse direkt auf dem Smartphone anzeigen lassen. So kann jeder seinen Körper bis zu einem bestimmten Grad überwachen und dem währenden Trend der Selbstoptimierung nachgehen. Darüber hinaus messen moderne Fitness-Tracker bereits Werte wie:

  • zurückgelegte Strecken (via GPS)
  • Herzfrequenz
  • Schweißdrüsenaktivität
  • Hauttemperatur

Waren solche Wearables anfangs eher klobig und nur als Fitnessuhr bekannt, so liegen aktuelle Modelle verschiedener Marktführer voll im Trend. Es ist zu erwarten, dass sich Fitness Tracker zukünftig aufgrund zunehmender Platzeffizienz immer unauffälliger in unseren Alltag integrieren. Daher wird die Zahl der Benutzer weiterhin steigen.

 

Was mit den gesammelten Daten geschieht, ist oft unklar

Die Übertragung der gesammelten Daten erfolgt per meist per Bluetooth, Near Field Communication (NFC) oder WLAN direkt an die zugehörige Fitness-App. Doch die Kontrolle über die gesammelten Daten liegt nicht nur beim Benutzer: besteht eine Internetverbindung, so werden die Gesundheitsdaten oftmals an den Anbieter gesendet. Ein Test der Verbraucherzentrale zeigte, dass keiner der geprüften Fitness Tracker mit Internetverbindung die alleinige Offline-Verwendung im Gerät ermöglichte.

Oftmals begründen die Entwickler, dass die Daten für die Gewährleistung einer reibungslosen Funktionalität der Fitnessarmbänder und der dazugehörigen Apps notwendig sind. Und doch sammelten drei Viertel der in Frage kommenden Anbieter auch Daten, die dafür nicht von Relevanz sind.

 

Warum sind diese Daten so wichtig?

Wen interessiert es, wann ich wo lang gejoggt bin? Auch wenn der Wert der Daten für den einzelnen Verbraucher nicht ganz eindeutig sein mag, machen sich viele Nutzer von Fitnessarmbändern zumindest Gedanken, was den Datenschutz angeht. So gaben 79% der Befragten in einer Studie zum Thema Wearables an, dass es sie stört, nicht zu wissen, was mit ihren gesammelten Daten passiert. Für viele scheint jedoch der persönliche Nutzen von höherer Bedeutung zu sein, als der Schutz der eigenen Gesundheitsdaten.

 

US-Militärbasen: Dank Fitness-Tracker plötzlich gar nicht mehr so geheim

Ein anderes Argument für die Nutzung von Fitness-Armbändern ist häufig die Anonymisierung der Daten. Dass auch anonyme Daten auf bestimmte Personengruppen zurückführen können, zeigt ein aktueller Fall: im November 2017 veröffentlichte der Hersteller des Fitnessarmband-Anbieters Fitbit eine Heatmap, auf der zwischen 2015 und 2017 gesammelte Daten internationale Laufstrecken visuell darstellen.

Ende Januar wurde dann bekannt, dass Standorte geheimer US-Militärbasen in Konfliktgebieten auf der Karte öffentlich einsehbar sind. Denn vor allem in Afghanistan und Syrien sind es meist ausländische Soldaten, die Fitbits verwenden. Ironischerweise teilte das Pentagon im Jahr 2013 2.500 dieser Fitness-Armbänder im Rahmen eines Pilotprojekts an Soldaten aus, offenbar ohne ausführlich über Datenschutz zu informieren.

 

Datenschutz steht für viele an zweiter Stelle

Zukünftig gewinnt die Frage der Datensicherheit im Bezug auf Wearables noch mehr an Relevanz, da sie immer genauere und sensiblere Gesundheitsdaten sammeln. Bereits heute können Fitness-Tracker nicht nur die physische Gesundheit des Trägers messen, sondern mitunter auch auf das persönliche Stresslevel schließen. Ob dies von der Nutzung der Fitness-Wearables abhält, ist allerdings fraglich.

Super Bowl 2018: Die besten Werbespots der Tech-Branche

Das Finalspiel der nordamerikanischen Football-Liga NFL gilt als das größte Einzelsportereignis der Welt. Allerdings erweisen sich die Millionen von Zuschauern nicht nur im Sinne einer Unterstützung für die Sportler als unverzichtbar. Vor allem große Unternehmen und Marken nutzen die Werbepausen, um ihre Kunden mit besonders aufwendigen oder auffälligen Werbespots zu locken.

Bereits 1984 zeigte Apple wie’s geht: Während des Super Bowl XVIII bewarb der Computerhersteller auf diese Weise den zu dieser Zeit erstmals produzierten Macintosh. Der mehrfach ausgezeichnete Spot gilt als Meilenstein der Werbebranche.

 

 

Das Beispiel von Apple zeigt, wie entscheidend große Ereignisse für werbende Unternehmen sein können. Wir haben für euch einmal unsere Top 5 Werbespots aus der Technologie-Branche zusammengestellt, die während des diesehrigen Super-Bowl-Events zu sehen waren.

 

1. Amazon

Unser eindeutiger Favorit: Amazon mit einem neuen Werbespot für seine Echo-Lautsprecher. Neben der mehrfachen Starbesetzung (Firmenchef Jeff Benzos, Anthony Hopkins, Gordon Ramsay, Regel Wilson und Cardi B) erweist sich der Spot vor allem auch aus technischer Sicht als interessant: Damit trotz mehrfacher Nennung Alexa beim Zuschauer nicht aktiviert wird, wurden Tonfrequenzen gezielt verändert. So erkennt das System, dass es sich nicht um einen echten Sprachbefehl handelt.

 

https://www.youtube.com/watch?v=ksnvi6c9sAk

 

2. Netflix

Auch der Super Bowl Werbespot von Netflix dürfte online für große Aufregung gesorgt haben. Überraschenderweise zeigte der Streaming-Anbieter den Trailer zum Film „The Cloverfield Paradox“ und veröffentlichte den Nachfolger der beiden von J.J. Adams produzierten Kinofilme („Cloverfield“ und „10 Cloverfield Lane“) direkt im Anschluss an das Spiel auf seiner Plattform.

 

 

3. Monster

Wusstet ihr eigentlich, dass ein 30-sekündiger Spot während des Super Bowl Events fünf Millionen US-Dollar kostet? Auch der Kopfhörerhersteller Monster gönnte sich einen Super-Bowl-Spot, der wie wir finden eine coole Story erzählt, aber mit einer Länge von zweieinhalb Minuten ziemlich kostspielig ist.

 

 

4. Groupon 

Auch der Gutscheinanbieter Groupon hat sich anlässlich des „Big Games“ etwas Witziges überlegt, um den Nutzer darauf hinzuweisen, dass mit Groupon nicht zuletzt auch Ladengeschäfte vor Ort unterstützt werden können.

 

 

5. T-Mobile

Last but not least: T-Mobile. Der Mobilfunkanbieter setzt diesmal auf putzige Babys.

 

https://youtu.be/C-rumHvmqCA

 

 

 

 

Facebook-Newsfeed: Mehr Macht den lokalen Publishern!

Facebook ist heute weitaus mehr als eine Plattform, um soziale Kontakte zu pflegen. Das klar zu den am häufigsten genutzten sozialen Netzwerken zählende Online Portal bietet mittlerweile eine sehr vielfältige Bandbreite an Funktionen, die täglich von Millionen von Usern verwendet werden. Doch nicht nur die Vernetzung mit anderen Personen und die Möglichkeit, auf seinem Profil diverse Inhalte wie Fotos, Videos oder Textbeiträge zu teilen, ist beliebt.

So hat sich Facebook vor allem auch für Unternehmen stark etabliert, um beispielsweise die Bekanntheit einer Marke o.Ä. zu steigern. Neben gezielt geschalteten Werbeanzeigen können Unternehmen eigene Seiten erstellen, welche User schließlich mit einem „Gefällt mir“ markieren können. Als Konsequenz erscheinen dem Nutzer in Zukunft die von der Seite veröffentlichten Beiträge in seinem Facebook-Newsfeed, was einer Marke oder einem Unternehmen folglich mehr Gehör verschafft. Dass Facebook mittlerweile weitaus mehr als die bloße Vernetzung von Kontakten und das Teilen bestimmter Lebensereignisse auf der eigenen Timeline umfasst, steht außer Frage. Doch Facebook-Chef Marc Zuckerberg kündigte für das Jahr 2018 eine interessante Änderung an. Diese könnte sich auf die zukünftig in unserem Newsfeed angezeigten Beiträge entscheidend auswirken.

 

Lokale Posts in den Vordergrund, sensationsheischende Inhalte und Unternehmen in den Hintergrund

Grundsätzlich habe sich Facebook vorgenommen, die Reichweite von Unternehmen stark einzuschränken. So soll die ursprüngliche Idee der Plattform, die Vernetzung sozialer Kontakte, wieder mehr im Fokus stehen. In der Vergangenheit beschäftigte uns auch immer wieder das Thema rund um Fake News. Daher kündigte Zuckerberg ebenfalls in diesem Zusammenhang an, vertrauenswürdige Publisher identifizieren zu wollen, um Falschnachrichten vorzubeugen. Der Facebook-Gründer geht jedoch noch einen Schritt weiter:

 

„Starting today, we’re going to show more stories from news sources in your local town or city. If you follow a local publisher or if someone shares a local story, it may show up higher in News Feed.“

 

Nachrichten im Facebook-Newsfeed

Facebook-Newsfeed orientiert sich zukünftig an der Geolocation

Lokalen Beiträgen soll demnach in Zukunft mehr Gewichtung geschenkt werden. Hinsichtlich der technischen Umsetzung lässt sich die Geolocation eines Beitrags als ausschlaggebender Faktor herausstellen. Wie groß der Nutzer/ die Seite ist, der/ die den Beitrag veröffentlicht, spiele dabei keine Rolle. So erklären wie Alex Hardiman (Head of News Product) und Campbell Brown (Head of News Partnerships) im Facebook Newsroom:

 

„We identify local publishers as those whose links are clicked on by readers in a tight geographic area. If a story is from a publisher in your area, and you either follow the publisher’s Page or your friend shares a story from that outlet, it might show up higher in News Feed.“

 

Die Änderungen werden zunächst in den USA, im Laufe des Jahres jedoch ebenfalls in anderen Ländern realisiert. Es sollte allerdings jedem klar sein, dass Werbung nach wie vor die zentrale Einnahmequelle des Internetriesen bildet. Bleibt also abzuwarten, ob und wie sich die angekündigten Neuerungen im Facebook-Newsfeed in Zukunft tatsächlich bemerkbar machen werden. Wir werden sehen, ob das soziale Netzwerk tatsächlich bald wieder primär als solches fungiert und den Fokus verstärkt auf die Community legt.