Kreative Trends 2018

Shutterstock ist eine der bekanntesten Anlaufstellen, wenn es um die Suche nach lizenzfreien Bildern, Videos oder Musik geht. Jedes Jahr veröffentlicht die Bildagentur eine Trendprognose, basierend auf den Auswertungen ihrer Suchanfragen. Das kann sich vor allem für Grafiker und alle anderen kreativen Köpfe als interessant erweisen. Wenn ihr euch noch für eine in Zukunft geplante Kampagne oder ein anderes Projekt inspirieren lassen wollt, dann hat SCHWIND’ hier für euch 11 kreative Trends für das Jahr 2018 zusammengefasst!

 

 

1. Fantasie- und Fabelwesen

Fantasy-Freunde aufgepasst: 2018 wird fabelhaft und mystisch. Vor allem Einhörner und Meerjungfrauen erfreuen sich laut Shutterstock wieder zunehmender Beliebtheit. Aber auch mystische Landschaften liegen dieses Jahr total im Trend.

 

2. Weltraum

Auch das Thema „Weltraum“ dürfte uns im kreativen Sektor dieses Jahr öfter begegnen. Kein Wunder in einer Welt, in der der technische Fortschritt und zukünftige Innovationen nur so brodeln und uns immer wieder aufs Neue begeistern.

 

3. Natürlicher Luxus

Wirbelnde Marmor-Strukturen oder streifige Achat-Zeichnungen vermitteln Luxus auf der einen, aber auch das Gefühl ureigener, geheimnisvoller Geschichte auf der anderen Seite. Laut Shutterstock ebenfalls ein Trend, der sich dieses Jahr abzeichnet.

 

4. Pastellfarben

Auch Pastellfarben erstrahlen 2018 in neuem Glanz. Hier sind vor allem auffällige, knackige, aber auch zarte Farbkombinationen angesagt. Hier darf sich gerne mal was getraut werden!

 

5. Eine weltweite Bewegung

Auch das Thema Gleichberechtigung dürfte in diesem Jahr Anklang in zahlreichen Projekten finden. „Suchanfragen nach „Internationaler Frauentag“ sind um 660% gestiegen, Anfragen nach dem Begriff „Aktivismus“ verzeichnen eine Zunahme von 540%“, so Shutterstock.

 

6. Kaktus

Nachdem zuvor bereits von Marmor und Achat die Rede war, so runden Kakteen den Trend zu außergewöhnlichen Naturerscheinungen ab. Denn ob auf Tapeten, Druckgrafiken oder Requisiten: die ungewöhnliche Pflanze wird überall immer beliebter.

 

7. Digitales Handwerk

Traditionelle Handwerksarbeiten, in denen Papier und andere Materialien verarbeitet werden, werden völlig neu interpretiert und finden modernen Einsatz. Vor allem haptische Designs schenken beispielsweise Webanwendungen ungeahnte Sinnlichkeit.

 

8. Alte Geometrien

 

 

 

 

 

Wer kennt sie nicht: die guten alten Mandalas. Nur eines von vielen Beispielen, die in diese Kategorie fallen. Vor allem aber auch dürften Arabeske im Jahr 2018 häufiger gesichtet werden, da sie uns durch ihre symmetrische Formen nach wie vor begeistern.

 

9. Kryptowährung

Nachdem der Wert von Bitcoins in der jüngsten Vergangenheit rapide in die Höhe geschossen ist, mag sich der ein oder andere vielleicht schon geärgert haben, sein Geld nicht doch in die virtuelle Währung investiert zu haben. Da Kryptowährungen also immer mehr zum Thema werden, lässt sich auch für die Kreativbranche in Zukunft hier ein klarer Trend verzeichnen, wenn es um die Visualisierung solcher Themen geht.

 

10. Holografischer Effekt

Der Holografie-Trend 2018 lässt sich vor allem damit begründen, dass sich dieser in ganz vielen Bereichen einsetzen lässt. Sowohl in der Hoch- und Trivialkultur als auch in neuen oder traditionellen Adaptionen – mit diesem Effekt lassen unzählige Projekte verschönern.

 

11. Neuer Minimalismus

Minimalismus hat sich mittlerweile zu einem Look entwickelt, der perfekt in unser modernes Zeitalter passt. Neuer Minimalismus umfasst jedoch nicht mehr nur klare, scharfgezogene Linien, sondern zeichnet sich vor allem durch mutige, lebendige Farben aus. Beliebt sind in diesem Zusammenhang vor allem auch Neonkreise.

Darum funktioniert Influencer Marketing so gut

Ob auf Instagram, Youtube oder Snapchat: Influencer sind die Stars von heute. Daher bietet es sich für Unternehmen besonders an, Influencer Marketing zu betreiben, um die eigene Zielgruppe zu erreichen.

Influencer Marketing wird auch in diesem Jahr voraussichtlich weiterhin erfolgreich bleiben. Um zu verstehen, warum das so ist, gilt es erst einmal zu klären, was überhaupt ein Influencer ist.

Ein Influencer …
… hat 10.000 Follower oder mehr, oder
… arbeitet mit Marken zusammen und bewirbt deren Produkte/ Services, oder
… verbreitet Informationen über seine Lieblingsprodukte, oder
… ist ein Experte in seinem Bereich.

Nun stellt sich die Frage, was Menschen dazu bewegt, einer solchen Person in den sozialen Netzwerken zu folgen und zu vertrauen. Aufschluss darüber gibt der neue Bericht „Psychology of Following“ von Olapic, der beschreibt, wie Verbraucher Influencer definieren, warum sie ihnen folgen und wie sie auf Empfehlungen reagieren. Als wichtigstes Ergebnis der Studie lässt sich vorab die Tatsache nennen, dass 31% der Befragten bereits aufgrund eines Influencers-Posts zum Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung bewegt wurden.

An der Erhebung nahmen 4000 aktive Social-Media-Nutzer im Alter von 16 bis 61 Jahren in den USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland teil. Gefragt wurde nach den psychologischen Hintergründen, warum Konsumenten Influencern in sozialen Medien folgen, zuhören und ihnen vertrauen. Außerdem beleuchtet wurde, wie Verbraucher auf die Produktempfehlungen der Social-Media-Größen reagieren.

Die wichtigsten Ergebnisse der Influencer Marketing Studie:

Authentizität ist das A und O: Sie ist laut der Umfrage der wichtigste Grund, Influencern zu folgen und ihren Empfehlungen zu vertrauen. 39% gaben an, dass sie der Empfehlung aufgrund des Influencers vertrauen.

Content- und Plattform-Präferenzen: Videoinhalte (33%) und Bilder (25%) sind die bevorzugten Arten von Influencer-Inhalten. Facebook, Instagram und YouTube sind die beliebtesten Plattformen, um Influencern zu folgen.

Beauty-Segment: Follower nutzen in erster Linie Instagram und Snapchat, um Influencern in den Bereichen Beauty, Mode und Lifestyle zu finden. Die Ästhetik von Bilder (25%) und informelle Inhalte (22%) werden als wichtigste Gründe genannt, warum Verbraucher Influencern folgen. 27% der Follower gaben an, dass sie sich von den Inhalten der Mode-Influencer „inspirieren“ lassen wollten. Follower des Lifestyle Segments gaben an, dass inspirierende Inhalte (24%) und Authentizität der Inhalte (23%) die wichtigsten Faktoren sind, die Influencer auf dem Markt halten.

Influencer bewegen zum Handeln: 44% aller Befragten gaben an, dass sie den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung auf der Grundlage des Posts eines Influencers in Erwägung gezogen haben. 31% gaben an, dass sie bereits ein Produkt oder eine Dienstleistung auf der Grundlage des Posts eines Influencers gekauft haben. Weitere 24% gaben an, ein Produkt oder eine Dienstleistung auf der Basis des Posts eines Influencers weiterempfohlen zu haben.

Zusammenfassen lässt sich also, dass Inhalte der Influencer am stärksten und wirkungsvollsten sind, wenn die Influencer ihr eigenes Fachwissen, ihren eigenen Stil und ihre eigene Kreativität einfließen lassen, ohne dabei großen Markeneinfluss auszuüben. Influencer Marketing ist demzufolge für den Aufbau von Markenwert, Engagement und Umsatz unerlässlich. Außerdem hat man als Verbraucher doch immer ein kritischeres Auge, wenn man von einer Marke selbst umworben wird. Dass Authentizität also als eines der wichtigsten Kriterien aus der Studie hervorgeht, wenn es darum geht, einem Influencer zu „followen“, ist also nicht verwunderlich.

Unser Neuzugang: Der Raspberry Pi 3 Model B

Als Agentur für Zukunftskommunikation sind wir selbstverständlich immer auf der Suche nach interessanten Entwicklungen in der Digitalen Transformation: Von Trends im Industriemaßstab wie Containerisierung und Industrie 4.0 über die ungebremste Kreativität der Entwickler beim Ertüfteln revolutionärer, genialer App-Ideen bis zu Smart Home und dem Internet of Things haben wir überall unsere Augen, wo Innovation geschieht.

Seit Längerem verfolgen wir dementsprechend schon die Maker-Szene, die in den vergangenen Jahren die Konstruktion von mehr oder minder nützlichen Gadgets zum Hobby erhob und in deren Magazinen jüngere Entwicklungen wie 3D-Drucker und das Internet of Things eine wahre Welle der Kreativität freigesetzt haben. Immer wieder überrascht die Szene sich selbst mit faszinierenden & überraschenden Anwendungen, Materialien und Prozessen und profitiert dabei besonders davon, dass Rechenleistung, Sensoren und Netzwerkfunktionen kontinuierlich günstiger und immer kompakter werden. So war es dann für uns Beobachter der Makerspace-Szene auch kaum zu übersehen, welch ein riesiges Kreativitätspotenzial durch eine kaum 13 x 8 x 4 cm kleine Neuheit freigesetzt wurde, nämlich den sogenannten Raspberry Pi.

 

So entstand der Raspberry Pi

Mitte der 2000er erdachte sich der britische Universitätsmitarbeiter und Doktor der Informatik Eben Upton, von der Enttäuschung über die abnehmenden Programmierkenntnisse seiner Erstsemester getrieben, einen ersten Prototypen eines günstigen, robusten und platzsparenden Minimal-Computers, der dem Experimentierwillen des Nachwuchses ohne zu große finanzielle und technische Hürden gerecht werden sollte. Das Crowdfunding für die ersten 1000 Platinen war innerhalb weniger Tage weit über das ursprüngliche Ziel hinausgeschossen und stellt heute den historischen Grundstein für die Raspberry Pi Foundation dar, die die Idee des Raspberry Pi und seine Weiterentwicklung vertritt.

Mittlerweile sind die jährlichen Verkaufszahlen auf über 10 Millionen angestiegen und es finden sich täglich neue Verwendungszwecke. Von personalisierten GameBoy-Nachbauten über alleskönnende Handheld-Konsolen, Medienserver für den Heimbetrieb, Persönlichen Assistenten, Digitalen Anzeigetafeln für Veranstaltungen und Kongresse, embedded systems & IoT bis zu Wetterballons sind die Anwendungsbereiche des kleinen Rechners bereits erschlossen, doch finden sich laufend weitere Ideen und dank der fortschreitenden Weiterentwicklung des Geräts, weiteren Anschlussmöglichkeiten und einer wachsenden Softwarebibliothek scheint diese Entwicklung bis auf Weiteres nicht zum Stehen zu kommen.

 

Raspberry Pi überzeugt in der Praxis

So mussten wir den kleinen Racker nun auch endlich einmal in die Finger bekommen: Der Raspberry Pi 3 Model B bringt auf einem Grundriss, der einer Zigarrettenschachtel nicht unähnlich ist, einen Prozessor mit etwa 700 MHz sowie eine beeindruckende Menge von Anschlüssen mit. Das Zubehör in Form eines schmückenden und schützenden Gehäuses und ein passendes Netzteil sind günstig, aber – ganz im Sinne einer offenen Plattform – nicht einfach im Lieferumfang inbegriffen. Anfänger lassen sich auch eine mit dem Installationsprogramm NOOBS präparierte SD-Karte mitliefern, mit der die einmalige Installation des Betriebssystems weiter vereinfacht werden kann. Von Kennern von Linux-Betriebssystemen und Leuten, die keine Angst vor Textterminals haben, ist der Installationsprozess aber nicht zu viel verlangt und so konnten wir, auch dank einer sehr schnellen SD-Karte, bereits 30 Minuten nach dem Unboxing den ersten erfolgreichen Boot-Prozess vermelden.

 

Das Lego für Computerbastler

Das Betriebssystem unserer Wahl, Raspbian, ist ein Derivat der auf Zuverlässigkeit, Stabilität und Benutzerfreundlichkeit ausgerichteten Linux-Distribution Debian und fühlt sich dank der LXDE Desktopumgebung und der nicht zu unterschätzenden Rechenleistung des Raspberry Pi 3 Model B erst einmal an wie jedes andere klassische Betriebssystem. Entwicklungsumgebungen für Python, LibreOffice Bürosoftware und ein Chromium Webbrowser sind vorinstalliert und es kann eigentlich sofort losgehen, aber für die Verwendung als Bildquelle für eine Anzeigetafel in unserem Firmensitz braucht es noch etwas mehr Automatisierung – mit Linux‘ cronjobs sind automatische Abschalt-, Update- und Loggingzeiten schnell eingerichtet und Startup-Skripte zum automatisierten Starten aller benötigten Programme waren in wenigen Minuten vorbereitet.

Nicht vergessen: Alle Raspberry Pi kommen mit den gleichen Zugangsdaten aus der Fabrik – gerade bei einem Raspberry Pi mit WLAN-Funktionalität sollte dann keinesfalls vergessen werden, diesen Login zu ändern, denn mit den richtigen Vorkehrungen ist ein Raspberry Pi eben auch übers Netzwerk per SSH steuerbar. Natürlich unterscheiden sich diese Aspekte auch von Betriebssystem zu Betriebssystem – Raspbian ist nicht alternativlos, sondern erfreut sich reger Konkurrenz. Nicht zuletzt funktioniert die IoT-Version von Windows 10 auf dem Pi einwandfrei. Es gibt auch spezialisierte Betriebssysteme, z.B. für den Betrieb als Medienserver, sozusagen als NAS (Network Attached Storage) im Miniaturformat.

 

So lässt sich der Raspberry Pi smart einsetzen

Aber zurück zu unserem Kontext: Wir möchten den Raspberry Pi als eine frei individualisierbare Digital Signage-Lösung nutzen. Digital Signage, das meint: Digitale Anzeigetafeln, wie man sie wohl aus modernen Ladengeschäften kaum noch wegdenken mag: Sie zeigen Wegbeschreibungen, Lagepläne, Werbepräsentationen und vieles mehr – zentral steuerbar & programmierbar. In unserem Falle möchten wir aber nur einen einzigen Screen bespielen und dabei die volle kreative Freiheit ausleben können, ohne umfangreiche B2B Verträge mit entsprechenden Herstellern schließen zu müssen. Die damit meist einhergehenden Serverinfrastrukturen wären hier wohl nur unnötiger Ballast, die Beschränkung auf ein proprietäres Anzeigeprogramm würde unsere Kreativität nur unnötig bremsen und nicht zuletzt befreit uns der Raspberry Pi auch von allen Beschränkungen bei der Displaytechnik – der HDMI-Anschluss des Raspberry macht es uns hier ganz einfach. Anders als bei Digital Signage Lösungen greifen wir in diesem Fall auf nicht-Smarte, sozusagen „dumme“ Bildschirmen zurück, die ohne all die Kinderkrankheiten von Smart TV auskommen und uns dabei Zeit und Geld sparen.

Einmal in Betrieb genommen, tut der Raspberry Pi auf unserem Flur bisher einen tadellosen Dienst und ermöglicht uns, auf einem großen Bildschirm im Flur ausgewählte Elemente unserer Kanban Projektmanagement-Lösung darzustellen, abwechselnd mit handgepickten Visuals und Eindrücken von Projekten aus dem Hause SCHWIND‘. Schon jetzt mustert sich der Infoscreen zum neuen Mittelpunkt der Flurgespräche, nicht zuletzt aufgrund des Neuzugangs in der Form des kleinen grauen Kästchens.

Skype bringt Bewerbungsfunktion für Programmierer!

Der ein oder andere mag es vielleicht schonmal erlebt haben: Man bewirbt sich um einen neuen Job und bekommt schließlich eine Einladung zum Bewerbungsgespräch. – Oh, was ist das denn? Es wird um ein Bewerbungsgespräch via Skype eingeladen, weil sich der Chef im Ausland befindet. Dank Videotelefonie und Co. heute kein Problem mehr. Aber dem ist nicht genug. Denn zumindest für angehende Softwareentwickler bietet Skype ab jetzt eine ganz besondere Funktion: Einen Codeeditor zum Testen der Fähigkeiten. Unternehmen können also zukünftig die Fähigkeiten ihrer Bewerber aus der Ferne testen.

Und so funktioniert das Ganze: Zunächst wird ein Meeting zwischen Bewerber und Arbeitgeber eingeleitet. Ersterer kann sich entweder als Skype-Nutzer oder alternativ dazu als Gast anmelden. Dadurch benötigen Bewerber keine weiteren externen Tools oder Programme. Im Anschluss an die erfolgreiche Anmeldung sehen Nutzer auf dem Bildschirm den Editor und oben rechts in der Ecke ein kleines Fenster, in dem das Videosignal des Gegenübers angezeigt wird. Bisher unterstützt der Codeeditor sieben verschiedene Programmiersprachen, darunter C, C++, C#, Java, Javascript, Python und Ruby, und Echtzeittestläufe des Codes. Des Weiteren kann der Code innerhalb des Tools kompiliert und ausgeführt werden, sodass dieser in seiner Funktionsweise getestet werden kann.

Allerdings ist Skype nicht die erste Plattform, die Funktionen zu Onlinebewerbungen in diesem Sinne anbietet. Alternativen sind beispielsweise Codility oder Hackerrank. Im Gegensatz dazu besitzt Skype jedoch den großen Vorteil, dass der Dienst sehr weit verbreitet ist. Aktuell befindet sich der Codeeditor allerdings noch in der Previewphase und funktioniert bisher nur in der webbasierten Version von Skype.  Microsoft bittet Nutzer daher noch um Feedback und Ideen, um den Dienst weiter zu verbessern.